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Aktuell

Blauzungenkrankheit – neuer Fall unmittelbar an deutscher Grenze

Die Blauzungenkrankheit rückt wieder näher an die deutsche Grenze heran. Neben Fällen in Griechenland, Nordmazedonien, Frankreich und Rumänien meldete jetzt auch Luxemburg acht klinische Fälle von BTV-8 unmittelbar an der deutschen Grenze. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat das Risiko eines Eintrages von „mittel“ auf „hoch“ gesetzt. In diesem Jahr wurden in Deutschland keine neuen Fälle von BTV registriert. Im letzten Jahr waren es insgesamt 59 Fälle.

Verbindliche Regelungen zum Rodentizideinsatz

Der Pflanzenschutzdienst des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) hat auf Basis des Kabinettsbeschlusses vom Dienstag über den Kampf gegen die Feldmausplage bzw. den Schutz des Feldhamsters eine verbindliche Regelung zur Ausbringung von Rodentiziden in Vorkommensgebieten des Feldhamsters vorgelegt. Im Kern wird das Spektrum für die Begutachtung um die Mitarbeiter*innen des Pflanzenschutzdienstes des TLLLR erweitert.

Die in dem Merkblatt beschriebenen Regelungen sind für alle Landwirt*innen ab sofort verbindlich und bis zum 31. Oktober gültig. Die Regelungen beziehen sich ausschließlich auf die Vorkommensgebiete des Feldhamsters. Alle Auflagen für Vogelschutzgebiete, FFH-Gebiete und Rastplätze von Zugvögeln bleiben davon unberührt. Eine Übersicht zu den Regelungen in diesen Schutzgebieten finden Sie unter diesem Link.

Afrikanische Schweinepest: Weitere Kadaverfunde in Brandenburg

Neben dem am 4. September gefundenen Wildschweinkadaver wurden in dieser Woche in Brandenburg weitere Kadaver gefunden, die positiv auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) getestet wurden. Die Fundorte befinden sich in unmittelbarere Nähe zum ursprünglichen Fundort sowie etwa 7 km davon entfernt. Aufgrund dieser Entfernung musste das ausgewiesene Kerngebiet erweitert werden, ebenso wie die entsprechende Einzäunung desselben. Insgesamt waren damit in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt rund 30 Wildschweine bzw. deren Kadaver nachweislich mit dem ASP-Virus infiziert. Das in Thüringen für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat aufgrund der Entwicklungen sein Merkblatt zur Afrikanischen Schweinepest für Landwirt*innen aktualisiert. Es steht zusammen mit weiteren nützlichen Informationen auf der Homepage unter Service/Downloads/Downloadbereich Öffentlich/Afrkiansiche Schweinepest (ASP)/ auf der Homepage.

Foto: Pixabay

Weitere Wildschweine in Brandenburg positiv auf Schweinepest getestet

Nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP), der am 10. September durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden war, sind in Brandenburg weitere Wildschweine von der Seuche betroffen. Erste Tests bei fünf tot aufgefundenen Tieren sind positiv. 

Vor dem Hintergrund des Ausbruchs der ASP ruft der Thüringer Bauernverband ebenso wie der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Jagdverband Landwirt*innen und Jäger*innen zu erhöhter Wachsamkeit auf. Verdächtige Kadaver sollten umgehend an das zuständige Veterinäramt oder über den Notruf gemeldet werden. ASP-Ausbrüche müssen früh erkannt werden, um sie eingrenzen zu können.

Für die Meldung auffälliger und verendeter Wildschweine in der Landschaft sollte auch die vom Deutschen Jagdverband entwickelte Tierfund-Kataster-App (www.tierfund-kataster.de) genutzt werden.

Foto: Marion WellmannPixabay

Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest: Schutz der Hausschweinebestände hat Priorität

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Deutschland angekommen. Neben der Eindämmung des Virus hat der Schutz der Hausschweinebestände nun oberste Priorität. Aus diesem Grund sollten alle schweinehaltenden Betriebe ihre Biosicherheitsmaßnahmen nochmals kritisch überprüfen sowie alle Mitarbeiter bezüglich der aktuellen Situation informieren und sensibilisieren. Als wertvolles Tool zur Überprüfung der Biosicherheit hat sich der ASP-Risikoampel der Uni Vechta erwiesen. Diese und weiter Informationen sind unter Service/Downloads/Downloadbereich Öffentlich/Afrikanische Schweinpest (ASP)/ verfügbar. Weiterhin wurde durch das Thüringer Gesundheitsministerium unter https://www.tmasgff.de/fileadmin/user_upload/Veterinaerwesen/Dateien/Tiergesundheit/Merkblatt_ASP_Landwirte_04.09.2020.pdf ein Merkblatt veröffentlicht, auf dem die Maßnahmen im ASP-Fall übersichtlich zusammengefasst sind

Werbung für eine Ausbildung in der Landwirtschaft

Am 2. September führte der Ausbildungsverbund „Grüne Berufe“ Südthüringen seine jährliche Mitgliederversammlung durch.

Diese fand in den Räumlichkeiten der Agrargenossenschaft Queienfeld e.G. statt. Neben Finanzbericht und Projektauswertung des „Berufsstart Plus“ wurde eine Aufstellung über die Teilnahme an den Ergänzungslehrgängen für die Südthüringer Lehrlinge erörtert. Dabei wurden in zehn vom Ausbildungsverbund organisierten Lehrgängen im diesem Schuljahr 171 Teilnehmer*innen geschult. 

Zwei Lehrgänge mussten coronabedingt ersatzlos gestrichen werden. Neu in diesem Schuljahr war, dass der Ausbildungsverbund einen „Schweißlehrgang“ für die Lehrlinge der Mitgliedsbetriebe organisiert und in Zusammenarbeit mit dem BTZ in Rohr durchgeführt hat. Dieser wurde sowohl von den Ausbildungsbetrieben als auch von den Lehrlingen sehr gut angenommen.

Weiterhin wurden umfangreiche Werbemaßnahmen für die Ausbildung in der Landwirtschaft beschlossen. Hier wird ein neuer Werbefilm mit Auszubildenden aus der Region gedreht und zusätzlich sollen große Banner gedruckt werden, die dann von den Betrieben weithin sichtbar angebracht werden können.

Foto: Ausbildungsverbund "Grüne Berufe" Südthüringen e.V.
 

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2021  Thüringer Bauernverband e.V.
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