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Aktuell

SuedLink/SuedOstLink: TBV ringt um Rahmenvereinbarung

Nachdem die Bundesnetzagentur im letzten Jahr den 1.000 Meter breiten Trassenkorridor für den SuedOstLink Teilabschnitt B (Raum Naumburg/Eisenberg-Hof) festgelegt hat, wurde nach Antrag des Vorhabenträgers 50 Hertz das Planfeststellungsverfahren eröffnet. In der Antragskonferenz am 4. Februar in Zeulenroda wird nunmehr u.a. der beabsichtige Trassenverlauf erörtert werden.

Zum SuedOstLink, Teilabschnitt A (Wolmirstedt-Raum Naumburg/Eisenberg), wird eine Entscheidung bezüglich des Trassenkorridors im Februar 2020 erwartet. Der SuedLink, Abschnitte C und D (Bad Gandersheim/ Seesen-Gerstungen, Gerstungen-Bergrheinfeld West/ Arnstein), befindet sich weiterhin im Bundesfachplanungsverfahren. Eine Entscheidung steht hier noch aus.

Der Thüringer Bauernverband ringt derzeit zusammen mit den anderen vom Trassenverlauf betroffenen Bauernverbänden um eine Rahmenvereinbarung zu Entschädigungsfragen mit den Vorhabenträgern der beiden Erdkabelprojekte. Ziel ist es, eine einheitliche Regelung herzustellen, um die betroffen Landwirte in Fragen der Entschädigung abzusichern. Zwischen den Vorhabenträgern TenneT und TransnetBW sowie Bauernverbänden wird es am 5. Februar hierzu ein erstes Sondierungsgespräch geben. 50 Hertz lehnt demgegenüber eine solche Vereinbarung bisher ab und beabsichtigt einzelvertragliche Regelungen zu treffen.

Foto: TenneT

Geflügelpest zurück in Deutschland

Nachdem das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N8 zuletzt in Osteuropa nachgewiesen wurde, bestätigte sich gestern nun ein Verdacht im Landkreis Spree-Neiße an der polnischen Grenze.Nachgewiesen wurde der Erreger in einem Wildvogel, einer Blässgans, wie das zuständige Verbraucherschutzministerium in Potsdam mitteilte. Zuvor war bereits in Ungar in einer Putenmastanlage das Virus festgestellt worden. Betroffen ist dort ein Betrieb mit 53.000 Puten. Die Tiere werden jetzt gekeult und unschädlich beseitigt, um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Derselbe Virustyp wurde zuvor auch schon in polnischen Geflügelbetrieben diagnostiziert. Insgesamt meldete Polen bisher 12 H5N8-Ausbrüche. In China wurde unterdessen das aviäre Influenzavirus vom Typ H5N6 bei Wildvögeln nachgewiesen. 

Weiterlesen: Geflügelpest zurück in Deutschland

Geflügelpest – auf Biosicherheit achten!

Bereits in der letzten Woche wurde über den Ausbruch der Aviären Influenza/ Geflügelpest des Subtyps H5N8 in Ost- und Westpolen informiert. Der Schutz der einheimischen Bestände durch optimale Biosicherheitsmaßnahmen hat daher oberste Priorität. 

Zur Überprüfung und Bewertung der betriebseigenen Biosicherheitsmaßnahmen können Sie die Risikoampel der Uni-Vechta unter https://risikoampel.uni-vechta.de/ nutzen. Weiteres Informationsmaterial zur Aviären Influenza sowie ein Stallblatt mit wichtigen Informationen und eine Checkliste finden Sie auf der Homepage unter Service/Downloads/Downloadbereich Öffentlich/Geflügelpest/

Foto: TBV

Mitmachen zur Kundgebung vorm Thüringer Landtag am 15. Januar!

Die Interessengemeinschaft Land schafft Verbindung Thüringen und der Thüringer Bauernverband planen am 15. Januar von 12 bis 17 Uhr gemeinsam eine Kundgebung mit Treckerflashmobs vor dem Thüringer Landtag. Hier findet die konstituierende Sitzung des Agrarausschusses statt. Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung appelliert der TBV an ALLE Bäuerinnen und Bauern in Thüringen, am 15. Januar mit Traktoren nach Erfurt zu kommen, um sich dort gemeinsam für unsere Anliegen und gegen eine Übernahme des Landwirtschaftsministeriums durch B90/Die Grünen stark zu machen! Meldet Euch bitte in den jeweiligen Kreisgeschäftsstellen (Kontaktdaten unter https://t1p.de/1239) kurz zurück, wenn Ihr mit Traktoren teilnehmt, so dass wir einen groben Überblick haben. Weitere Informationen unter https://landschafftverbindung.de/orgateams/thueringen/aktionen-thueringen/

Foto: TBV

Neue Informationsveranstaltungen zu den Neuregelungen des Manteltarifvertrages

Zur Mitgliederversammlung des Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes (LuFAG)am 30. Oktober in Bösleben wurden die Eckpunkte der Neuregelungen des für die Thüringer Landwirtschaft geltenden Manteltarifvertrages vorgestellt. Diese Änderungen betreffen schwerpunktmäßig die tariflichen Arbeitszeitregelungen, insbesondere zu den Ernte- und Bestellzeiten sowie die Einführung zweier Arbeitszeitmodelle, welche trotz höherer Anforderungen noch eine gewisse Flexibilität der Arbeitsabläufe in der Landwirtschaft ermöglichen. Im Zusammenhang mit der betrieblichen Umsetzung dieser Regelungen gab es zahlreiche Anfragen, so dass der LuFAG und die Landvolkbildung Thüringen Informationsveranstaltungen hierzu anbieten. Die für den 15. und 29. Januar geplanten Informationsveranstaltungen sind bereits ausgebucht, so dass aktuell weitere Informationsveranstaltungen für den 4. und 7. Februar angesetzt wurden. Interessierte Unternehmen können sich über die Landvolkbildung anmelden. In den Veranstaltungen werden die tariflichen Regelungen nochmals näher erläutert. Zur praktischen Umsetzung und als Dokumentationshilfe wird hierbei ein erstelltes Arbeitszeitkonto (Excel-Tabelle) vorgestellt, welches die unterschiedlichen Varianten berücksichtigt.

Belegausgabepflicht ab 1. Januar

Aufgrund des „Kassengesetzes“ müssen ab 1. Januar Geschäfte mit elektronischen Kassensystemen einen Kassenzettel aushändigen. Soweit ein Unternehmen keine elektronische Kasse hat, trifft es diese „Bon-Pflicht“ nicht. Für diese gelten die gesetzlichen Vorschriften, wie z.B. §146 Abgabenordnung, also einzelne, vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Aufzeichnungen etc. Eine Registrierkassenpflicht sieht das „Kassengesetz“ nicht vor. Bei einem Verstoß gegen die Belegausgabepflicht drohen Bußgelder bis 25.000 Euro. Auf Antrag ist eine Ausnahme von der Ausgabepflicht möglich. Die Belege gehören nicht ins Altpapier, da sie in der Regel mit einer schädlichen Chemikalie beschichtet sind. Alternativ sind digitale Lösungen, wie das Verschicken der Quittung per Smartphone möglich.

Unterkategorien

2021  Thüringer Bauernverband e.V.
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