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Aktuell

Medieninforamtion: Internationaler Tag der Milch 2021

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Unsere Milch hat einen Wert und dieser Wert hat einen Preis

Videoclips werben für das Naturprodukt Milch in schwierigen Zeiten für die Milchviehhalter

Die Landesvereinigung Thüringer Milch (LVTM) will am heutigen Internationalen Tag der Milch mit mehreren Videoclips und Gewinnspielen die Aufmerksamkeit auf das Naturprodukt Milch lenken, betont aber auch die schwierige Lage der Thüringer Milchviehbetriebe in Thüringen. „Die Thüringer Milchviehhalter stellen mit ihrer Milch ein qualitativ hochwertiges und für die Ernährung unschätzbar wertvolles Produkt her. Den Preis den sie dafür erzielen, sprich dem Wert dieses Produktes Hohn. Viele können nicht davon leben, müssen Viehbestände abbauen oder die Milchviehhaltung gar ganz aufgeben“, so Dr. Klaus Wagner, Vorsitzender der LVTM. Die Anzahl der Milchviehbetriebe sowie der Milchkuhbestände gehen in Thüringen seit Jahren kontinuierlich zurück. Während im November 2010 noch rund 110.00 Milchkühe in mehr als 700 Betrieben gehalten wurden, waren es Ende 2020 nur noch 91.450 Milchkühe und rund 500 Tierhaltungsbetriebe. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, sieht Wagner sowohl den Einzelhandel als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Pflicht: „Unsere Milch hat einen Wert und dieser Wert hat einen Preis. An der Kasse im Supermarkt dürfen wir bei hochwertigen Naturprodukten wie Milch nicht sparen“, so sein Appell.

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Medieninformation: Tag der Artenvielfalt 2021

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Erhalt und Förderung der Artenvielfalt: Thüringer Landwirte lassen eine Fläche größer als 1.500 Fußballfelder aufblühen

Der Thüringer Bauernverband (TBV) hat heute zusammen mit der Initiative Heimische Landwirtschaft den anstehenden Tag der Artenvielfalt genutzt, um den Startschuss für eine thüringenweite Plakatkampagne zu setzen. Unter der Überschrift „Nur mit uns!“ machen Landwirte mit großformatigen Plakaten darauf aufmerksam, welchen Leistungen sie für die Gesellschaft erbringen. 

Dass Landwirtschaftsbetriebe einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt leisten, wurde auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Weißensee e.G. deutlich gemacht. Jürgen Paffen, Vorstandsvorsitzender des Landwirtschaftsbetriebes im Landkreis Sömmerda und Gründungsmitglied der Initiative Heimische Landwirtschaft, hat eigens eine Abteilung für Biodiversität und Umwelt eingerichtet. Dort werden in Kooperation mit örtlichen Landschaftspflegeverbänden, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Landschaftspflegeverband Mittelthüringen, der Stiftung Lebensraum, den Natura-2000-Stationen und anderen Umweltverbänden zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt koordiniert. 

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Medieninformation: Anhörung zur Situation der schweinehaltenden Betriebe in Thüringen

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Thüringer Schweinehalter schlagen Alarm: Ohne Unterstützung bald nur noch die Hälfte des in Thüringer konsumierten Schweinefleischs aus heimischen Ställen

Auf der heute durchgeführten Anhörung zur Situation der schweinehaltenden Betriebe in Thüringen vor dem Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten des Thüringer Landtags haben die Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen (IGS) und der Thüringer Bauernverband auf die schwierige Lage vieler Schweinehalter in Thüringen aufmerksam gemacht: Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Afrikanische Schweinepest kämpfen diese derzeit mit niedrigen Erzeugerpreisen für Schlachtschweine, fehlenden Schlachtkapazitäten und Absatzproblemen. Die finanziellen Folgen seien für viele Betriebe existenzbedrohend, so Dr. Britta Becke, Vorstandsmitglied der IGS: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Derzeit fehlen rund 20 Euro pro Mastschwein, um alle Kosten zu decken. Bei einer Erzeugung von 17.000 Mastschweinen pro Woche bedeutet das ein Minus von 340.000 Euro für die Thüringer Betriebe. Und das jede Woche. Ähnliche Defizite hatten über Monate auch die Ferkelerzeuger.“ 

Hinzu kommen steigende Tierwohlanforderungen und deren Umsetzung. „Wir hoffen auf politische Signale, dass Schweinehaltung in Thüringen eine Zukunft hat“, so Dr. Lars Fliege, Vizepräsident des TBV und selbst Schweinehalter im Weimarer Land. Es brauche, so Fliege, eine langfristige und verlässliche finanzielle Unterstützung der schweinehaltenden Betriebe in Thüringen. „Ohne Unterstützung wandert die Schweinehaltung aus Thüringen ab! Bereits heute liegt der Selbstversorgungsgrad nur bei rund 75 Prozent. Werden die notwendigen Umbaumaßnahmen durch die Politik nicht finanziell unterstützt, droht ein Bestandsabbau von knapp 100.000 Tieren. Dann dürften kaum 50 Prozent des im Freistaat verzehrten Schweinefleisches noch aus Thüringen stammen“, so die Prognose Flieges. 

Die IGS und der TBV fordern zur Unterstützung der Thüringer Schweinehalter die Zahlung einer staatlichen Investitionsförderung und einer Tierwohlprämie, die auch bei den Erzeugern ankommt. Die Investitionsförderung soll als einmaliger Zuschuss ausgezahlt werden, die Tierwohlprämie muss hingegen durch langfristige Verträge abgesichert werden. 

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Medieneinladung: Tag der Artenvielfalt

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Landwirtschaft stellt Maßnahmen für Erhalt und Förderung der Artenvielfalt vor

Der Rückgang der Artenvielfalt und das Insektensterben stehen derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Landwirtschaft wird hierbei als einer der Hauptverantwortlichen identifiziert. Zu wenig bekannt ist aber, dass sich die Thüringer Landwirtschaft bereits heute aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt engagiert und versucht, die heimischen Arten durch eine Vielzahl von Maßnahmen zu schützen. 

Anlässlich des diesjährigen Tages der Artenvielfalt lädt der Thüringer Bauernverband (TBV) in Zusammenarbeit mit der Initiative Heimische Landwirtschaft am 21. Mai einen Pressetermin ein, um allen Interessierten aktuell umgesetzte Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt zu zeigen und zu erklären. Stattfinden wird der Pressetermin am Rand eines Feldes der Agrargenossenschaft Weißensee, das hamsterfreundlich bewirtschaftet wird. 

Der Thüringer Bauernverband und die Initiative Heimische Landwirtschaft laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zu diesem Pressetermin ein.

Termin:  Freitag, 21. Mai, ab 10.00 Uhr

Ort: Feldweg an der B4 zwischen Straußfurt und Schilfa  (Anfahrtsskizze siehe Anhang); Koordinaten: 51°11'03.2"N 10°58'31.8"E

Zur Unterstützung der Erläuterungen wird vor Ort eine Drohne eingesetzt, mit der die Maßnahmen für die hamsterfreundliche Bewirtschaftung des Feldes aus der Vogelperspektive für alle Anwesenden noch besser sichtbar gemacht werden können. 

Der Treffpunkt ist ausgeschildert, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Veranstaltung eignet sich hervorragend für die Berichterstattung in Wort und Bild. Die Drohnenbilder werden allen Anwesenden zur Verfügung gestellt. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt. 

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Medieninformation: Sonder-AMK

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GRÜNE Blockadehaltung riskiert Zukunft der ostdeutschen Landwirtschaft

Der Thüringer Bauernverband fordert von den GRÜNEN Agrarministern, in den anstehenden Verhandlungen zur nationalen Umsetzung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) auf der Sonder-Agrarministerkonferenz am 25. März ihre Maximalforderungen aufzugeben und nicht jede Entscheidung zu blockieren. Dieses Vorgehen wäre aus Sicht des Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner nicht akzeptabel, da hierdurch in dem anstehenden Kabinettsbeschluss auf Bundesebene die Interessen der Thüringer Landwirtschaft keine Berücksichtigung finden. „Statt Maximalforderungen ins Schaufenster zu stellen, sollten die GRÜNEN Agrarminister endlich konstruktiv an einem Kompromiss arbeiten. Es kann nicht sein, dass man aufgrund kurzsichtiger Parteipolitik die Zukunft der klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe in den ostdeutschen Bundesländern riskiert“, so Wagner. Aus Sicht des TBV liegt mit dem Kompromissvorschlag der Landesagrarminister aus den anderen Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP und DIE LINKE) eine Grundlage für die Verhandlungen vor: „Dieser Vorschlag stellt bereits einen Paradigmenwechsel dar, mit dem eine Milliarde Euro pro Jahr an zusätzliche Klima- und Biodiversitätsmaßnahmen gebunden werden. Das muss erst einmal geleistet werden“, so Wagner. Die Zeit für eine Entscheidung dränge zudem, so der Bauernpräsident. „Die Bundesrepublik muss ihren fertigen Strategieplan zur nationalen Umsetzung der GAP bis 1. Januar 2022 in Brüssel eingereicht haben, damit die Reform am 1. Januar 2023 wirksam werden kann. In der Landwirtschaft brauchen wir jedoch schon bis Juni 2022 Klarheit, da dann die Entscheidung über den Anbau für 2023 fällt.“

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Medieninformation: GAP vor der Entscheidung

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Vielfalt und Stärke der Thüringer Landwirtschaft bewahren, statt geradewegs in die Bedeutungslosigkeit

Vor der am 17. März stattfinden Sonderagrarministerkonferenz zur nationalen Ausgestaltung der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) hat heute der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner die Forderungen der Thüringer Landwirtschaft an den Thüringer Staatsekretär für Landwirtschaft Torsten Weil übergeben. „In den Verhandlungen müssen wir erreichen, dass die wirtschaftliche Stärke der Thüringer Landwirtschaft bewahrt wird. Hierfür muss die Vielfalt der Betriebsstrukturen erhalten bleiben, die seit Jahrzehnten ein Garant für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist“, so der Bauernpräsident. „Die Landwirtschaft ist der Stolz und die Vorzeigebranche Ostdeutschlands. Wir sind sowohl national als auch europäisch konkurrenzfähig und garantieren im ländlichen Raum Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Dies muss auch zukünftig gesichert sein“, so Wagner.  Forderungen von B90/ DIE GRÜNEN nach immer mehr Geld für Umweltprojekte sowie einer Kürzung der GAP-Fördergelder für die klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen zugunsten von unwirtschaftlichen Kleinstbetrieben lehnt der Bauernpräsident entschieden ab: „Statt Vielfalt und Stärke geht es dann geradewegs in die Bedeutungslosigkeit“, so Wagner. „Eine solch kurzsichtige Politik schwächt die Wirtschaftskraft gesunder Unternehmen und bedroht die heimische Lebensmittelerzeugung sowie die erreichten Erfolge im Natur- und Umweltschutz. Bereits der Vorschlag der Nicht-GRÜNEN Agrarminister bedeutet für die Bundesrepublik eine Umwidmung von 1 Milliarde Euro pro Jahr für in Klima und Biodiversitätsmaßnamen, für die die Landwirtschaft zusätzliche Leistungen erbringen muss.“

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2021  Thüringer Bauernverband e.V.
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